Aus der Stiftungsratssitzung

Bürgerstiftung fördert soziale, kulturelle und gesellschaftliche Projekte

Die Tübinger Bürgerstiftung fördert in ihrer ersten Vergaberunde in diesem Jahr 8 Projekte mit insgesamt 55.000 Euro. Darunter das Brass-Festival des Veranstalters Betmann Entertainment, das Ende Juni in der Panzerhalle stattfand, mit 3.000 Euro.

Zudem wird das Angebot "Verrückt? Na und!" mit 3.000 Euro unterstützt. Träger ist das katholische Jugendreferat Tübingen. An Tübinger Schulen werden Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern in Workshops für die Bedeutung psychischer Gesundheit und ihrer Voraussetzungen sensibilisiert und konkret Unterstützungsangebote aufzeigt.

Nachdem die Stadt die Unterstützung des offenen Bildungsangebots LernOrt Berghof von kit jugendhilfe stark reduziert hat, unterstützt die Bürgerstiftung das Angebot mit je 20.000 Euro für die kommenden 2 Jahre.

In einem weiteren Projekt ist die Bürgerstiftung selbst Projektträger. Der CORRECTIV.Faktenfonds für Bürgerstiftungen und der Verein Stiften für alle e.V. unterstützen die Bürgerstiftung Tübingen mit 5.000 Euro, um Projekte und Veranstaltungen zu realisieren, die Desinformation als Problem für die Demokratie thematisieren und eine konstruktive, faktenbasierte Debattenkultur stärken. Konkret wird die Bürgerstiftung Tübingen und ihr Kooperationspartner Deutsch Amerikanisches Institut e.V. (DAI) über das Medienbildungsprojekt „FakeCheck“ Jugendliche zu Faktencheckern ausbilden. In englischsprachigen Workshops entwickeln sie die Fähigkeit, Desinformation zu erkennen und kritisch zu bewerten. Als Multiplikator*innen stärken sie nachhaltig die Medienkompetenz in ihrem Umfeld.

Für die zweite Vergaberunde in diesem Jahr können noch bis zum 31.10. Anträge online eingereicht werden. Mehr auf der Seite Projektförderung.

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